Theater Mittelrhein


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Herren Archiv

Das Ensemble

Arno Bovensmann

Arno Bovensmann studierte in Essen an der Folkwang-Hochschule Gesang. So stand er in der „Zauberflöte“ im Sommer 2003 auf der Bühne der Schlossoper Haldenstein. Weitere Produktionen bei verschiedenen Festivals (Lincoln Center Festival, New York; Ruhrfestspiele Recklinghausen) und Theatern folgten.
Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn mit nationalen und internationalen Ensembles zusammen, so zum Beispiel dem Orchèstre de Chambre de Metz, den Bochumer Symphonikern oder der Kammerphilharmonie Graubünden unter der Leitung von Marcus Bosch. Zu seinem Repertoire zählen neben "Die Winterreise" und "Die Schöne Müllerin" von Franz Schubert zahlreiche Kantaten, Messen und Oratorien von Johann Sebastian Bach, W. A. Mozart und anderen.
Die Musik des 20. Jahrhunderts mit Swing, Musicalsongs und Schlagern, sowie moderne Opernkompositionen wie „Die Edelweißpiraten“ von Snezana Nesic, „Die Soldaten“ vonBernd Alois Zimmermann und "Der Diktator" von Ernst Krenek bilden ein weiteres Standbein.

Axel Eichenberg
Es begann im Pütt. Richtig. Axel, 20 Jahre alt, war Kumpel auf Wilhelmine-Viktoria und Erwin Piscator Oberspielleiter in Essen. Widerspruch, gezündet hatte (1945)
Der Gestiefelte Kate r(Benno Sterzenbach), der die Maus gefangen hatte. Es war die Zeit des sorgfältigen Tabakanbaus und Kohlenklaus in einer Landschaft leerer Fensterhöhlen, Fassaden und verschütteter Kellergewölbe. Wie Zeitorte verwehen!
Nach der Schauspielschule am Goetheanum gab's große Lehrmeister: Günter Lüders
,insbesondere Sonja Karzau und Hans Bauer (Staatstheater Stuttgart, Hannover, Darmstadt) und natürlich das Leben selbst. Man muss eben in Bewegung, im Prozess bleiben.TON: „Heute übe ich,in Köpfen und Blutgefäßen Kalksteingebirge und massive Monumente zur Wallung zu bringen oder Moder zu wandeln. Wenn es gelingt, dann sind es die Glücksmomente, die ich dem verehrten Joseph Beuys widme. Zu irgendwas muss der Schauspieler doch nützlich sein!“
Axel Eichenberg hat nach dem Osterkirchgang 1968 eine theaterfreie Zeit verbringen dürfen. Er war eben ein Nestbeschmutzer und Staatsfeind, denn er unterstützte die VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregims) und war einer der Rädelsführer der Dutschke-Anhänger in Hannover. Am Theater Mittelrhein spielte er den Josef (Sepp) Grunzer in "Bauer sucht Sau" und ist derzeit hier als Martin in "Ein komplett verrücktes Paar" zu sehen.


Ronny Fröde
Mit 6 Jahren stand Ronny Fröde bereits auf der Bühne. Er spielte im Schultheater, nahm Schauspiel- und Gesangsunterricht, erlernte mehrere Instrumente, u.a. Gitarre und Schlagzeug. Als Sänger und Gitarrist spielte er in verschieden Bands u. a. »Basement«, »Zett« und »Breakfast in LE«. Vor der Kamera stand er u. a. für verschiedene Fernsehwerbespots und im Fernsehfilm »Zwei Tage Hoffnung«. Er ist Sänger und Schlagzeuger der Rockband »Different Heads«.Seit 2009 spielt Ronny Fröde den »Goethe« und weitere Rollen in »FAUST – Die Rockoper« von Dr. Rudolf Volz. Seit 2010 ist er festes Mitglied des »FAUST Ensembles« und spielt sowohl in der Rockoper-Fassung von »Faust I« als auch »Faust II«. Faust-Die Rockoper-
Am Theater Mittelrhein brillierte er in der Rolle des Casanova in "Ein himmlischer Helfer".


Karl-Heinz Lindemann
geboren in Essen, absolvierte seine pianistischen Studien in Freiburg i.Br., Stuttgart und Köln. Bereits zu Studienzeiten war er als Korrepetitor beim Freiburger Oratorienchor sowie als Klassenbegleiter der Gesangsklassen von Frau Prof. Usselmann und Herrn Prof. Leyhe an der Hochschule für Musik Köln tätig.
Darüber hinaus wirkte er bei Gesangskursen u.a. von Ingeborg Most und Max Ciolek als Pianist mit.
Derzeit arbeitet K.-H. Lindemann als Lehrkraft für Klavier, Korrepetition, Kammermusik und Theorie an der Musikschule der Stadt Koblenz, wo er junge musikalische Talente auf Konzerte, Wettbewerbe und Studium vorbereitet.
Daneben gibt er zahlreiche Konzerte, die sich der Kammermusik in verschiedenen Besetzungen widmen.


Jürgen Lindner
Geboren in Berlin, spielt Jürgen Lindner seit 1954 Theater und Kabarett.
Seine Leidenschaft gilt vor allem der Kleinkunst, insbesondere den Texten von Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Robert T. Odeman.
Auftritte u.a. bei den Zeitgenossen in Wiesbaden, im Amateurtheater “Die Oase” Montabaur, im Konradhaus Koblenz, Freilichtbühne Abtei Rommersdorf, Winzerscheune Kobern-Gondorf. Am Theater Mittelrhein war er in der Rolle des Hühnerpaul in "Bauer sucht Sau" zu sehen.


Friedemann A. Nawroth
Sachse, aufgewachsen in Dresden, Abitur in Berlin, Armeedienst, Studium Malerei/Grafik, 1979 Absolvent der Theaterhochschule Leipzig (Schauspiel), Staatsschauspiel Dresden/Landesbühne Sachsen, Theaterengagements seit 1979 in den Neuen Bundesländern, seit 1994 auch in den Gebrauchten. Improvisationstheater, Spiel- und Trickfilmsynchron, Film und Fernsehen rechts und links der Elbe (2008 u.a. Fernsehkomödie "Reine Geschmacksache" mit Edgar Selge). Eigene Regie- und Bühnenbildarbeiten seit 1984. Seit 1996 in BW. u.a. Badische Landesbühne Bruchsal, Sandkorn-Theater Karlsruhe, Kammertheater Karlsruhe. Lebt und arbeitet seit 1999 als freier Schauspieler, Regisseur/Bühnenbildner und Grafiker in Karlsruhe.
Am Theater war in in der Rolle des Alfred Tetzlaff in "Ein Herz und eine Seele" zu sehen.


Andrè Schann
ist in Strasbourg geboren. Das Studium hat er in Strasbourg bei Prof E. Marion und in Nancy bei Frau C. Stutzmann absolviert. Heute lässt er sich noch von Prof. M. Rhodes beraten. Im Rahmen seiner Theaterengagements sang er Rollen wie: Tamino, Lenski, Titus... Gastspiele führten ihn unter anderem nach Mannheim, Marseille und Bordeaux. Neben seinen Theaterauftritten gibt er zahlreiche geistliche Konzerte im In- und Ausland. Er ist gefragter Solist bei Oratorien, Messen, Kantaten, etc. Zudem hat er eine Vorliebe für Liederabende, die er mit einem breiten Repertoire gestaltet: Alte Musik, Liederzyklen, Opern- und Operettenarien, Musicals.


Alexander Schwarzkopf

absolvierte von 2010 - 2014 sein Schauspielstudium an der Freiburger Schauspielschule. So spielter er am Theater in der Orgelfabrik in Karlsruhe in dem Stück „Spiel in Venedig“ von Gabriele Michel und Franco Rosa, in der maniACTs – the english department drama group, Freiburg in dem Stück „Love And Money“ von Dennis Kelly und am "PUCK" in Freiburg in dem Stück „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ von Witold Gombrovicz in der Rolle des Kammerherrn zu sehen. Am Theater Mittelrhein ist der in der Rolle des Sohnes Thomas in dem Stück "Der Nacktputzer" von J. Menke-Peiztmeyer zu sehen.

Hartmut Stroth
Mit Soloprogrammen und als Ensemblemitglied in zahlreichen Opern- Musical- und Schauspiel-Produktionen hat sich der Sänger und Schauspieler Hartmut Stroth als Charakterdarsteller profiliert.
Zu seinen Lieblingsrollen gehört etwa der Herodes in der Oper „Salome“ (von Richard Strauss) oder die Hexe in „Hänsel und Gretel“ (von Engelbert Humperdinck). Im Sprechtheater gehört seine besondere Liebe der Verkörperung von zeitgenössischen Charakterrollen, z.B. als Krapp in Samuel Becketts „Letztem Band“. Mit Vorliebe übernimmt er Aufgaben, die sowohl musikalische als auch schauspielerische Herausforderungen an den Interpreten stellen, wie etwa „Der Kontrabass“ (von Patrick Süskind).
Zuletzt verkörperte er den Großen Kurfürsten an der Katakombe in Frankfurt am Main.


Stephan Tacke-Unterberg
absolvierte sein Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst Rheinland-Pfalz, Tiziani-Roth, in Montabaur. In dieser prägenden Zeit, in der natürlich auch die Klassiker rauf und runter gelernt wurden, waren die “Räuber” irgendwie seine“Bibel” geworden. Dadurch beschäftigte er sich eingehender mit den Werken Schillers. Und er wurde in dieser Zeit zu seinem Favoriten. Gleichzeitig hatte er diverse Engagements an verschiedenen Theatern. Er spielte die unterschiedlichsten Gattungen und Rollen, und während seines Engagements an einem Landestheater wurde er u.a. für viele Solostücke, auch in französischer Sprache, eingesetzt, die für Klassenzimmeraufführungen und für “normale” Bühnen konzipiert wurden. So entdeckte er seine Stärke in Solostücken. Ganz besonders prägte ihn dabei die “Geschichte einer Tigerin” von Dario Fo. Er merkte auf einmal, dass sich ihm in der Solodarstellung eine neue Welt offenbarte. Für das Theater Mittelrhein, im Kultur in Urbar, steht er als Karsten in der Komödie "Trennung für Feiglinge" und mit seinem aktuellen Solo-Stück " ... Ich wollte ja sowieso nicht aufstehen" auf der Bühne. In seiner Freizeit, seit seinem 14. Lebensjahr, hat er sich dem Laufsport verschrieben. So ist er schon vielfach Marathon gelaufen, u.a. in New York, London, Schwarzwald


Sascha Tiwi
absolvierte sein Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst Rheinland-Pfalz in Montabaur. Sein beruflicher Werdegang führte ihn nach Koblenz. Hier stand er in den Stück: „Der Richter und sein Henker“ und „Schiller: Ganz oder gar nicht“ auf der Bühne. Im Theater Mittelrhein war er als Hans in dem Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, als Hühnerpaul in der Komödie „Bauer sucht Sau“ und als Michalel in "Ein Herz und eine Seele" zu sehen Derzeit steht er in der Komödie "Ein Vampir ist doch kein Trauerkloß" und im Märchen "Dornröschen" für das Theater Mittelrhein, im Kultur in Urbar, auf der Bühne.


Dietmar Voigt
Jg. 1953, studierte Philosophie und (postgradual) Schauspielpädagogik in Leipzig. Theatermacher (Regisseur, Schauspieler, Trainer) und Sprecher zur „Verteidigung der Poesie. Profi seit 1984; Zwei Intendanzen, 47 Regiearbeiten und über 150 Schauspielrollen in und mit 20 Off-Theatern sowie ca. 25 Film-, Funk- und Fernseh-Produktionen, sowie zwei Dutzend literarisch-musikalische Programme. Nach drei Jahren Engagements in Wien seit 2011 wieder freischaffend v.a. als KLEINE.WELT.BÜHNE.LEIPZIG unterwegs .Gewinner des Leipziger Regieduells 2004 und 2006. Derzeit ist er im Theater Mittelrhein in der Komödie "Ein komplett verrücktes Paar" zu sehen.



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